Schütze unsere Wälder

Regenwald retten
Wir haben bereits ein 7 Hektar großes Grundstück! Über 2/3 davon sind Waldfläche, steile felsige Abhänge, Bäche und unberührter Flusswald. Der Flusswald weist eine immergrüne Vegetation mit vereinzelt noch übriggebliebenen Urwaldriesen auf und beherbergt viele Tiere. Eine kleinere Fläche von 2 Hektar (ehemalige freie Fläche mit invasiven Grasbewuchs, wird zur Zeit in einen Erntewald verwandelt. Ein Gemüsegarten ist ebenfalls in der Planungsphase. Dann gibt es noch die Idee ein kleines Reisfeld (mehrere Terassen) anzulegen, wo auch Wildhirse und Wildreis angepflanzt werden können. Das bedeutet, das der Großteil unseres Grundst.

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Letzte Chance
Dennoch schreitet die Entwicklung im Dorf schnell voran und die letzten Waldflächen verschwinden um Platz zu machen für z.B. Gummibaumplantagen. Noch gibt es einige Rückzugsgebiete für Tiere und auch Flächen, wo der Wald sich langsam wieder erholen könnte. In einigen Jahren wird davon aber nichts mehr übrig sein. Wenn wir noch etwas retten wollen, müssen wir schnell handeln. Unterstütze uns mit Deinem Aufenthalt und mache Dir selbst ein Bild von der Situation. Durch Deinen Urlaub kannst Du uns direkt helfen weitere Waldflächen zu schützen. Du würdest überrascht sein wie günstig die Grundstücke hier sind. Insbesondere wenn nutzbare Hölzer bereits eingeschlagen wurden und eine Transformation in ein Reisfeld oder eine Nutzplantage (Gummibaum, Kokosnuß, Pfeffer, etc.) eher schwierig erscheint. Den Einheimischen geht es immer nur darum Ihre Ernte zu schützen und den Dschungel zu besiegen. Sind die Bauern erfolgreich dann gibt es irgendwann keine Ernteräuber (z.B. Wildschweine, Affen, Pfauen) mehr und alle sind zufrieden.

In unserem Garten kann man eine große Vielfalt an Vögeln und Kleintieren beobachten, da wir sogar einen Teil der Ernte für sie in den Bäumen belassen. Unserer Meinung nach lohnt sich der Verkauf von Bananen auf den lokalen Märkten leider nicht – da macht es mehr Sinn die Affen damit zu verwöhnen, denn diese geben uns eine höhere Wertschätzung.

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Kleine Geschichte unseres Grundstücks
Im Dezember 2008 begannen wir mit dem Kauf von 2 Hektar Land. Schon bald kauften wir einen Streifen von rund 4000 m² auf der anderen Seite vom Fluß um diesen inklusive etwa 1 Hektar Flusswald zu schützen. Wir brauchten diesen Wald also nicht kaufen, sondern nur die angrenzenden Grundstücke um das gesamte Gebiet damit zu isolieren und so dauerhaft zu schützen.
Als nächstes kauften wir weitere 4000 m² und verlängerten damit unsere Flussgrenze um etwa 75m im Westen.
Oberhalb davon schützten wir einen ziemlich steilen und felsigen, teilweise bewaldeten Abhang von rund 4000 m². Auch hier war unser Verhandlungsgeschick wieder einmal gefragt.
Es dauerte eine Weile etwa 8000 m² direkten Flusswald vor der Rodung zu bewahren und es erforderte etwas Fingerspitzengefühl um unsere Nachbarn davon zu überzeugen, das uns der Wald mehr wert war, als eine Gummibaumplantage. Die Motorsägen wurden im letzten Moment gestoppt und seither haben wir auch im Westen eine gute Pufferzone.
Schließlich erwarben wir ein etwas über 4000 m² großes Grundstück östlich um dort unser Bürohaus zu bauen. Das Grundstück wurde eingezäunt um dort Ananas und Gemüse anzupflanzen.
Später bekamen wir noch die Chance ein etwa 1,2 Hektar großes Grundstück im Süden zu kaufen. Das Grundstück umschließt einen kleinen Bach inklusive Wald, der auch in der Trockenzeit Wasser führt. Etwa 25m hinter dem Wald befindet sich die neue Südgrenze.

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